PERSONAL-STATE-MANAGEMENT

die Therapie- und Coaching-Methode

Basis-Kompetenz

Experten-Kompetenz

Personal-State-Management

Ist eine psychotherapeutische Methode, die ein psychodynamisches Konzepten mit linguistischen Coachingelementen verbindet.
Wurde von Karin Alexandra Dexheimer entwickelt.

Grundlagen:

Das PSM beruht auf der Annahme, dass jeder Mensch verschiedene Persönlichkeitsteile hat,
hier Personal-States genannt.
Das PSM geht von einem mehrdimensionalen Selbst aus.
Beispiele: Emotionaler Teil / Verstand Teil / Kreativer Teil.
Das PSM verfolgt den Ansatz, sämtliche Blockaden, Muster, Brüche und Traumata eines Menschen und deren Auswirkung an den einzelnen Personal-States sichtbar zu machen.
Hier beginnt der wirkungsvolle Prozess des Erkennens und Aufbereitens von Seiten des Beraters/Therapeuten und des Klienten/Patienten.
Der Coach oder Therapeut wird zu einer Art „Unternehmensberater“ der ganzheitlichen Persönlichkeit.
Hier wird bewusst, welche Zusammenhänge blockierende Erfahrung eines Menschen mit den Ausprägungen auf seine einzelnen Personal-States haben.
So entstehen neue Sichtweisen, sowohl von Seiten des Beraters/Therapeuten, als auch des Klienten/Patienten.
Es entstehen Klarheit und direkte Ansatzmöglichkeiten für individuelle Vorgehensweisen.

Prozessorientierung:

Die Konzentration der Arbeit liegt nicht in erster Linie auf vergangenen Geschehnissen, sondern auf aktuellen Auswirkungen und Blockaden der Personal-States!
Die berichteten Inhalte sind sekundär relevant, geben aber Aufschluss über die Sprache und die Ansatzmöglichkeiten des Beraters/Therapeuten.
Aktuelle „Muster“ stehen im Vordergrund und bekommen auch die erste Aufmerksamkeit.
Dadurch werden schnelle Verbesserungen im bearbeiteten Thema des Klienten/Patienten erzielt, was außerdem ein hohes Maß an Mitwirkung des Klienten/Patienten mit sich bringt.
Der Prozess braucht „nur“ Aufmerksamkeit und soll keine „Arbeit“ darstellen.
Das PSM verzichtet großenteils darauf, den Klienten/Patienten aktiv in einen negativen Personal-State zu führen, sondern arbeitet mit Spiegelungen und Platzhaltern (z.B. Stühle) durch den Berater/Therapeuten.
Das Personal-State.Management beansprucht, nicht wissenschaftlich begründet zu sein.

Anwendungsgebiete:

Das Personal-State-Management lässt sich sowohl im psychotherapeutischen Bereich, als auch im Coaching oder in der Beratung anwenden. Ebenfalls ist es ein wirkungsvoller Ansatz für Personen, die mit Gruppen arbeiten oder im Personalbereich tätig sind.
Beispiele für Dich:
Wenn Du Menschen bei bestimmten Entscheidungen hilfst.
Wenn Du Menschen bei bestimmten Blockaden hilfst.
Wenn Du Menschen hilfst, ihre Anhaftungen/Süchte zu überwinden.
Wenn Du Menschen hilfst, Traumata zu überwinden.
Wenn Du Menschen hilfst, ganz in ihre Kraft zu kommen.
Wenn Du Menschen hilfst, ihren Lebenstraum zu verwirklichen.
Wenn Du Menschen hilfst, ihre Trauer und Verluste zu überwinden.
Wenn Du mit Gruppen arbeiten möchtest.
Wenn Du im Personalbereich Menschen unterstützt und leitest.
Wenn Du Supervisionen gibst.

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Differentialdiagnostische Abgrenzung:

Keine Anwendung bei hirnorganisch bedingten Störungen!
Nicht nur für Therapeuten wichtig.
Wichtig: Hier geht es nicht um eine krankhafte multiple Persönlichkeit!
Abgrenzung in der Diagnostik ist sehr wichtig!
Abgrenzung von hirnorganisch erkrankten Patienten/ Klienten.

Einordnung des Therapie- und Coachingansatzes:

Als Entwicklungsgrundlage des PSM können folgende Ansätze genannt werden:
Transpersonale Psychologie nach Roberto Assagioli, Psychiater und Begründer der Psychosynthese.
Die Arbeit mit den verschiedenen Persönlichkeitsteilen ist der Kern des Personal-State-Managements.
Unsere inneren Persönlichkeitsanteile haben einen größeren Einfluss auf uns, als wir denken. Roberto Assagioli, Psychiater und Begründer der Psychosynthese nennt in diesem Zusammenhang die Teilpersönlichkeiten der Menschen, die psychische Anteile von uns sind. Damit wir zu einer wirklich eingegliederten Persönlichkeit werden, müssen wir sie annehmen und zusammenbringen. Gelingt und das nicht, so besteht die Gefahr, dass unsere Persönlichkeitsanteile ihren Einfluss in unbewusster Art und Weise entfalten und uns und die Menschen in unserem Umfeld zu kontrollieren versuchen. Die Teilpersönlichkeiten bestehen im Bereich unserer Persönlichkeit gleichzeitig und nebeneinander. Dabei hat jede von ihnen ihre eigene Ausdrucksart und Motivation, die sich häufig extrem voneinander unterscheiden. Diese unterschiedlichen Teilpersönlichkeiten bzw. Prinzipien, Hoffnungen, Ideen, Ideale stehen mal mehr und mal weniger im Clinch miteinander. Durch Belohnung und auf der anderen Seite Bestrafung für bestimmte Verhaltensweisen in der Kindheit werden einige unserer Persönlichkeitsanteile gestärkt oder geschwächt. Wir lernen unsere Lektionen, die auch zur Entwicklung unserer Persönlichkeit beitragen. So erlernen wir beispielsweise, in welchen Situationen wir uns kontrollieren müssen im Hinblick auf unser Fühlen und Handeln.

Hypnotherapeutische Ansätze von Milton H. Erickson

„Das Unbewusste ist eine unerschöpfliche Ressource zur kreativen Selbstheilung.“
Milton H. Erickson
Im Personal-State-Management wird in bestimmten Fällen, zum Beispiel wenn ein Klient/Patient bewusst keinen ausreichenden Zugang zu den tieferen Ursprüngen seiner blockierenden Muster in den einzelnen Personal-States bekommt, mit Tranceinduktionen in einen entspannten Zustand begleitet, um dort einen ressourcenvolleren State zu erleben und anschließend mit ins Wachbewusstsein zu übertragen. Hier wird bewusst nicht in vergangene Traumata zurückgeführt!

NLP – Richard Bandler und John Grinder

„Das Metamodel der Sprache ist eine Technik des Fragens. Mit seiner Hilfe kann man die relevanten Elemente der Lebenswelt eines anderen Menschen hervorlocken und dann im eigenen Kopf abbilden.“
Dieser Bereich des NLPs dient hier dem Berater/Therapeuten dazu, den Klienten/Patienten während der eigentlichen Teilearbeit zu spiegeln. Er übernimmt beispielsweise die Rolle des verletzten oder blockierten „Emotionalen-Teils“ und spiegelt diese.
So wird es für den Klienten möglich, selbst unangenehme, normalerweise abgelehnte Verhaltens- und Ausdrucksweisen zu betrachten und im folgenden Schritt nicht mehr negativ zu bewerten.

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